Anislabla – Köstliche oberfränkische Anisplätzchen

Anislabla – Köstliche oberfränkische Anisplätzchen

Anislabla oder Anisplätzchen sind ein sehr beliebtes und bekannteste Weihnachtsgebäck. Sie bestehen aus Eiern, Zucker, Mehl und dem Gewürz Anis. Sie sind nicht ganz so leicht herzustellen, wie andere Weihnachtplätzchen. Eine der Besonderheiten dieses Gebäcks ist, dass Sie vor dem Backen für einige Stunden antrocknen müssen, damit sie ein Füßchen bekommen.

Wie die Anislabla Füßchen bekommen

Das typische Füßchen entsteht dadurch, dass die auf die Backbleche aufgespritzten Teigtupfer über Nacht oder für ca. 12 Stunden bei Zimmertemperatur angetrocknet werden. Die Oberfläche der Plätzchen muss vor dem Backen gut angetrocknet sein. Innen sind sie noch feucht. Dadurch entsteht in den Plätzchen während des Backens Wasserdampf, der die Anisplätzchen etwas aufgehen lässt. Dadurch entsteht das charakteristische Füßchen. Ohne die vorherige Trocknung der Teigtupfer würden die Plätzchen nicht so schön aufgehen oder sogar verlaufen.

BUKECHI | Anislabla

Weitere Tipps für die perfekten Anislabla

Es muss darauf geachtet werden genügend Abstand zwischen den Teigtupfern zu lassen. Der Teig dehnt sich noch ein wenig aus. Beobachtet die Anisplätzchen besonders zum Ende der Backzeit genau, um zu verhindern, dass sie zu dunkel werden. Wenn ihr nicht sicher seid, ob die Plätzchen fertig sind, tippt mit dem Finger auf die Anislabla. Wenn sich das Plätzchen stabil anfühlt und nicht klebrig, dann sind die Plätzchen fertig. Nach dem Backen die Anisplätzchen vom heißen Blech auf ein Kuchengitter legen, damit sie nicht zu hart werden und anschließend in einer Keksdose getrennt von anderen Plätzchen lagern. Die perfekten Anislabla sind nach dem Backen weiß, nicht hart und schmecken lecker, würzig nach Anis. Sollten die Anislabla trotz allem zu hart geworden sein, einfach einen ganzen Apfel zu den Anislabla in die Dose legen. Dann werden sie weicher.

Die Anislabla schmecken zum Tee, Kaffee oder Punsch und sind in der Adventszeit nicht wegzudenken.

Anislabla – Köstliche oberfränkische Anisplätzchen

14. Januar 2021
: Mittel

Anislabla sind eine oberfränkische Spezialität mit einer jahrhundertelangen Tradition. Ein Schlüssel zur Herstellung dieser Plätzchen ist Geduld. Zunächst muss der Teig lange gerührt werden, bis er leicht steif ist und nicht so weit auseinanderläuft. Vor dem Backen müssen die rohen Plätzchen dann noch antrocknen, damit sie beim Aufgehen im Backofen ein Füßchen bekommen. Traditionell wird Hirschhornsalz als Triebmittel verwendet. Dies soll verhindern, dass die Plätzchen beim Backen zu stark in die Breite gehen.

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Zutaten
  • 3 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Anissamen
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver, alternativ Hirschhornsalz
  • Butter zum Einfetten
Anleitung
  • Step 1 Das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Anis vermischen.
  • Step 2 Eier und Zucker mit einem Handrührer* oder einer Küchenmaschine* ca. 5 Minuten cremig rühren.
  • Step 3 Die Mehl-Anis-Mischung nach und nach dazugeben. 10 bis 15 Minuten rühren, bis die Masse zähflüssig und hell ist.
  • Step 4 Die Masse in einen Spritzbeutel* geben.
  • Step 5 Backblech mit Butter bestreichen. Mehl auf das gefettete Backblech sieben. Überschüssiges Mehl vom Blech abklopfen.
  • Step 6 Kleine Häufchen (ca. 2 cm Ø) auf das Backblech spritzen. Etwas Abstand dazwischen lassen, da die Plätzchen noch verlaufen.
  • Step 7 Die Backbleche mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) bei Zimmertemperatur antrocken lassen. Die Teigtupfer sollten trocken sein, bevor sie verbacken werden.
  • Step 8 Am nächsten Tag den Backofen auf 150°C vorheizen und die Backbleche für 15 – 20 Minuten in den Backofen schieben. Nicht zu lange backen. Die Anislabla sollen eine weißliche Farbe, innen noch etwas weich sein und ein Füßchen haben.
  • Step 9 Die Anislabla vom Blech nehmen und auf einem mehrstöckigen Kuchengitter* komplett auskühlen lassen. In einer gut verschlossenen Keksdose lagern.

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