Quittenbrot – Leckerei der Extraklasse

Quittenbrot – Leckerei der Extraklasse

Wenn ihr unserem Rezept für Quittengelee gefolgt seit, und ein klares Gelee erzeugt habt, habt ihr nun noch den Rest der Quitten in einem Passiertuch aufgefangen. Die Kerngehäuse und Kerne sollten bereits entfernt sein, sonst müsst ihr das noch nachholen.

Die nun noch verbliebenen Reste werden nun nach unserem Rezept zu Quittenbrot verarbeitet, das auch als Quittenpaste oder Quittenkonfekt bezeichnet wird. Wenn gewünscht können nach dem Pürieren noch gemahlene Mandeln in beliebiger Menge hinzugefügt werden. Die nach dem Einkochen und Hinzufügen der gemahlenen Mandeln entstandene Masse wurde in früheren Zeiten in Schafsaitlinge gefüllt und als Quittenwürste verkauft. Es funktioniert unserer Meinung nach aber besser die Masse zu Quittenbrot zu verarbeiten.

BUKECHI | Quittenbrot

Neben Offenbacher Pfeffernüssen und Frankfurter Brenten wurde auch die “Quittenpaste” nach Weimar gesandt, wo die Süßigkeiten aus der Heimat bei Goethe und Familie zu großer Begeisterung führten. Das Quittenbrot ist sehr lecker aber auch recht süß. Reine Geschmacksache ob man es mag oder nicht. Wir mögen es. Am besten probiert ihr es selbst.

Quittenbrot – Leckerei der Extraklasse

21. September 2022
: Leicht

Der Name Quittenbrot ist etwas missverständlich, denn es handelt sich nicht um Brot. Quittenpaste oder Quittenkonfekt ist treffender. Das Quittenbrot sollte die Konsistenz von festem Gelee haben. Man muss es anfassen können, ohne das es zermatscht. Je geringer die Restfeuchtigkeit im Quittenbrot, desto länger die Haltbarkeit. Das Quittenbrot kann vor dem Einkochen noch mit geriebener Orangenschale oder Ingwer verfeinert werden.

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Zutaten
  • Für das Quittenbrot:
    Eine beliebige Menge Quittenreste (Trester)
    1:1 Gelierzucker
    (auf 1000g Quittentrester 1000 g Gelierzucker)
  • optional: gemahlene Mandeln oder Haselnüsse zum Unterrühren
  • Zum Wälzen:
    Kokosflocken oder gemahlene Mandeln
Anleitung
  • Step 1 WICHTIG!: Vor dem nächsten Arbeitsschritt müssen alle Kerngehäuse und Kerne entfernt worden sein!
  • Step 2 Einen Topf* auf die Küchenwaage stellen.
  • Step 3 Die Quittenreste, die bei der Herstellung des Quittengelees übrig geblieben sind, in den Topf geben.
  • Step 4 Die Quittenstücke mit dem Pürierstab* sehr fein pürieren. Das Quittenmus sollte nun eine an Apfelmus erinnernde Konsistenz haben.
  • Step 5 Die gleiche Menge 1:1 Gelierzucker hinzufügen.
  • Step 6 Den Topf auf den Herd stellen und die Masse unter ständigem rühren ca. 60 Minuten einkochen. Dabei aufpassen, dass die Masse nicht anbrennt. Am besten immer wieder mit einem hitzebeständigen Teigschaber* über den Topfboden fahren.
  • Step 7 Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die heiße, eingedickte Masse mit dem Teigschaber darauf ca. 1 – 2 cm dick verstreichen.
  • Step 8 Das Quittenbrot muss nun trocknen. Dies kann entweder über mehrere Tage in einem warmen Raum erfolgen oder im Backofen.
  • Step 9 Den Backofen auf 100°C vorheizen. Das Backblech mit dem Quittenbrot in den Ofen schieben und ca. 4 Stunden trocknen. Dabei entweder die Ofentür einen Spalt offen stehen lassen oder die Tür ca. alle 20 – 30 Minuten weit öffnen, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen.
  • Step 10 Das fertige Quittenbrot komplett, am besten über Nacht,  auskühlen lassen.
  • Step 11 Sollte das Quittenbrot am nächsten Tag noch zu feucht/weich sein, ein Stück Backpapier auf das Quittenbrot legen und mit den Händen feststreichen. Ein zweites Backblech darauflegen, beide Backbleche hochnehmen, umdrehen und kopfüber abstellen. Dann das obere Backblech sowie das auf dem Quittenbrot liegende Backpapier abziehen. Den Ofen auf 100°C vorheizen und das Quittenbrot von der anderen Seite ausreichend lange trocknen. Anschließend auskühlen lassen.
  • Step 12 Das Quittenbrot in kleine Würfel oder Rauten schneiden, in Zucker, gemahlenen Mandeln oder Kokosflocken wälzen.
  • Step 13 Die Würfelchen in gut verschließbaren Kunstoff- oder Blechdosen* lagern. Dabei zwischen jede Schicht ein Stück Backpapier legen.

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